DIY: Tassenuntersetzer aus Flanell / Flannel Coasters #craftythingsbyverena

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Langsam wird es ganz schön kalt draußen – also ein richtiges Kuschelwetter vor dem Karmin mit einer Tasse Tee. Die lästigen Tassenränder auf Glasplatten und Co. kennt man ja. Daher habe ich Pinterest durchforstet und bin auf süße Flanelluntersetzer gestoßen. Opa hat unzählige von diesen Flanellteilen, daher habe ich mir ein Hemd geschnappt – (mithilfe von Oma) geschnibbelt und genäht und daraus gestanden sind dann diese süßen Untersetzer.
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Wenn ihr die Untersetzer selbst zusammennähen wollt, braucht ihr natürlich länger, als wenn ihr eine Nähmaschine zuhause habt. Da Oma natürlich nicht nur eine sondern zwei im Haus hat, hab‘ ich mir eine Maschine ausgeliehen. Mit der Nähmaschine sind die Flanelluntersetzer relativ schnell fertig – wenn ihr sie händisch zusammennäht, plant gut eine Stunde ein, dann sollte es auch klappen. ( Ich hab‘ übrigens einen Untersetzer händisch genäht und die anderen mit der Maschine 😀 ) .. ja ja, mir gings dann leider doch zuuu langsam.
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Was ihr dazu braucht:

ein altes Flanellhemd, Untersetzer als Vorlage, Pappkarton, 1 Nähnadel, 12er Garn (in der Farbe eurer Wahl), Kleiderkreide, Fingerhut, Schere

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Kleine Anleitung dazu:
– Den Untersetzer auf die Pappe legen und 3 Mal abpausen, die Quadrate (meine hatten 10cm x 10cm) ausschneiden.
– Das Flanellhemd nach links drehen und die Quadrate darauflegen. Pro Untersetzer braucht ihr 2 Flanellseiten und ein Stückchen zum Zusammennähen. Also rechnet gut 1 cm drauf. Danach können die Seiten zusammengenäht werden.
– Den Stoff wieder auf rechts drehen, die Pappe einlegen, mit Stecknadeln den Rest befestigen und zusammennähen. Die Stecknadeln entfernen und fertig sind die Untersetzer.
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Ich wünsche euch einen schönen Tag!
– Verena

2 Comments

  • Reply Ulrike 24. Dezember 2017 at 10:18

    Aber Pappe als Innenleben halte ich für kontraproduktiv: Wenn man einen Rand auf dem Flanell hat oder tatsächlich mal was überläuft, wird es unappetitlich und man kann sie nicht waschen. Plastik wäre hier sinnvoller, vielleicht aus großen Blisterverpackungen oder Obstschalen. Ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht.

  • Reply about Verena 25. Dezember 2017 at 22:41

    Liebe Ulrike,
    man kann das Innenleben beispielsweise auch ganz weglassen. 🙂 Oder man tauscht die Pappe einfach aus, das ist ja schließlich keine Hexerei. Jeder der ein biiiisschen nähen kann, sollte das im Handumdrehen wieder zugenäht bekommen, nachdem es gewaschen wurde. 🙂 Bei Plastik hat man übrigens auch das Problem des Verbiegens – Obstschalen o.Ä. sind ja doch sehr dünn und lassen sich daher auch leichter verbiegen durch heißen Tee o.Ä.
    Aber vielen lieben Dank für den Denkanstoß – das lass ich mir nochmal durch den Kopf gehen. 🙂
    Wünsch' dir noch schöne Weihnachtstage.
    Liebe Grüße,
    Verena

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